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Ratgeber · Schleifstraße in der Lackiererei

Praxis-Leitfaden

Schleifstraße in der Lackiererei

Eine stabile Schleifstraße ist Planbarkeit: gleiche Stufen, scharfe Mittel, kontrollierter Druck. Die folgenden Stufen sind Orientierung aus dem Werkstattalltag, Hersteller, Untergrund und Maschine können abweichen.

Prinzip: Jede Stufe entfernt die Riefen der vorherigen. Fehlt eine Stufe, bleibt die grobe Spur sichtbar, oft erst im Klarlack.

Typische Stufen (Startpunkte, kein Dogma)

  • Form / Spachtel: eher grob, bis die Geometrie steht, danach nicht zur Finish-Körnung springen.
  • Füller anschleifen: mittlerer Bereich, plan ohne tiefe Riefen.
  • Vor Base / Finish: feinere Stufen, gleichmäßige Oberfläche; Kanten nicht durchschleifen.
  • Nach Klarlack (nur wenn nötig): sehr fein + Poliersystem; erst voll aushärten (TDS).

Was schiefgeht

  • Stufen übersprungen → Durchscheinen grober Riefen.
  • Zu fein zu früh → Füller glatt poliert, Haftung der nächsten Schicht leidet.
  • Stumpfe Mittel und ungleicher Druck → Wellen, Hologramme.
  • Schlechte Entstaubung → Einschlüsse im Lack.

Checkliste Schleifplatz

  • Absaugung / Entstaubung in Ordnung
  • Körnungen beschriftet, keine Mischkiste „unbekannt“
  • Kanten und Sicken besonders vorsichtig
  • Zwischenreinigung vor dem nächsten Lackschritt
  • Maschinenpad und Exzenterhub zum Arbeitsschritt passend

Schleifmittel und Maschinen: Schleifen, Technik. Fragen: 0231 58 69 26 00.

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